Japanische Legewachteln

aktualisiert zum  18.12.2018

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Gold-Sparkley - eine Neuheit in Deutschland

Hahn Gold-Sparkley                 Bild: Torsten Janz / hof-janz.de

Seit einiger Zeit tauchen unter verschiedenen Namen etliche Farbschläge mit der offensichtlich neueren Mutation Sparkley auf. Es sind Mastwachteln mit enormen Leistungen. Ich habe Zuchtexemplare mit bis 450 g Gewicht, Eigewichte von 16 bis 19 g und Legeistungen von fast 100 % (gelegentlich werden noch höhere Zahlen angegeben, das ist mit Vorsicht zu genießen). Es ist schon erstaunlich, dass die Wachteln mit diesem Gewicht so lebensfähig sind. Die Mastwachteln älterer Zeiten hatten mit 400 g schon kein langes Leben.

 Natürlich kann man diesen Sparkley-Typ auf alle Farbschläge übertragen. Das ergibt ein buntes Farbengemisch. Offensichtlich befassen sich einige Züchter vorwiegend mit dem als Goldsprenkel bekannten Farbenschlag der Mast- und Legewachteln, nennen sie Gold-Sparkley, züchten auf hohe Leistung und Lebenstüchtigkeit. Das kann sehr förderlich sein.

Die genetische Basis ist die wildfarbige Wachtel mit der weit verbreiteten Goldsprenkel und dazu Sparkley. Die Gold- und Sparkley-Gene werden dominant vererbt, sodass beide Faktoren einfach oder doppelt vorliegen können. Die reinerbige Variante beider Faktoren führt zu den sehr schönen Tieren insgesamt. Aber auch die Spalterbigen haben ihren Reiz und sind gut erkennbar wie ebenso die Geschlechter.  -  Die Hausfrau hat außerdem ihre helle Freude, wenn diese „riesigen“ Wachteln in der Pfanne liegen.

Der Grund, warum Sparkleys selten gezüchtet werden: Die Hähne sind offenbar nur wenige Wochen fruchtbar. Deshalb werden danach vorwiegend kräftige Goldsprenkel-Hähne angepaart. Die Sparkley- Hennen vererben ja das Sparkley dominant.

Die  Silber-Feen - eine Neuheit in Deutschland

 

            Henne Silber-Fee 

Die Silber-Feen sind offenbar in den Niederlanden entstanden, sind dort auch anerkannt und werden Silber-Wildfarbige genannt.  Die Vererbung erfolgt wie bei den anderen Feen: Fee wird dominant vererbt, es gibt die farbkräftigen Spalterbigen mit einem Silber-Faktor und die etwas helleren Reinerbigen mit zwei Silberfaktoren (siehe Bild). Silber-Fee wird sie hier genannt, weil die Farbvererbung mit den anderen Feen identisch ist und um sie von anderen Silbernen abzugrenzen.